Klärschlammvererdung

Stoffliche Verwertung von Klärschlamm!!

 

Klärschlamm ist eine wässrige Substanz, die als Nebenprodukt beim Betrieb einer Kläranlage anfällt. Um eine effektive Trennung von Feststoffen und Wasser zu erreichen, wird der Klärschlamm in Vererdungsbecken eingebracht. Dabei wird der flüssige Klärschlamm über einen Zeitraum von 5 - 10 Jahren in bestimmten Mengen und Intervallen in das Vererdungsbecken gepumpt. 

Bei diesem Verfahren werden Feststoffe abgelagert und das Restwasser zur Abwasserreinigungsanlage zurückgeführt. Durch die Tätigkeiten des Schilfs und der sich darauf gründenden Bakteriengesellschaften wird der Schlamm nicht nur entwässert, sondern gleichzeitig stabilisiert und qualitativ verbessert. Vor der abschließenden Räumung wird einige Monate kein Klärschlamm mehr eingebracht. In diesem Zeitraum wird der Klärschlamm in andere Beete geleitet. Das bei der Räumung anfallende erdähnliche Material kann anschließend wieder in den Kreislauf der Natur, vor allem in den Bereichen Rekultivierung und Landschaftsbau, eingebracht werden.

 

Referenzanlage Polling im Innkreis

 

Kläranlage:   Reinhalteverband Polling im Innkreis, Oberösterreich

Vererdung:   Drei Becken zu je 1.130 m²

 

 

 

Klärschlammvererdungsanlage in Pattigham

 

Kläranlage: RHV Oberach, Pattigham

Vererdung: Drei Becken zu je 798m²